Manche Reisen beginnen erst am Ziel. Unsere begann schon am Flughafen Köln/Bonn – mit einem kleinen Anstoßen auf das, was vor uns lag: Istanbul, eine Woche mit der Costa Fortuna durch die Ägäis und anschließend noch einmal einige Tage in Istanbul auf eigene Faust.
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Die ersten Tage in Istanbul
Istanbul empfing uns mit genau der Mischung, die diese Stadt so besonders macht: Moscheen und Minarette, moderne Viertel, Fähren auf dem Bosporus, enge Straßen, Basare und ein Verkehrsnetz, das selbst schon Teil des Erlebnisses ist.
Unser erster Aufenthalt war die Gelegenheit, uns an die Stadt heranzutasten. Wir erkundeten Karaköy und Eminönü, fuhren mit Straßenbahn und Fähre, besuchten Basare und lernten schnell: In Istanbul lohnt es sich, einfach loszugehen. Hinter der nächsten Ecke wartet fast immer etwas Neues.





Leinen los mit der Costa Fortuna
Am Galataport begann der zweite Teil unserer Reise. Koffer abgeben, einchecken, Kabine beziehen – und irgendwann steht man oben an Deck und merkt: Jetzt geht es wirklich los.


Vom Schiff aus eröffnete sich ein großartiger Blick über den Bosporus und die Stadt an beiden Ufern. Dann hieß es: Leinen los. Vor uns lagen die griechischen Inseln und Athen.
Mykonos, Kreta, Rhodos und Santorini
Vier Tage, vier völlig unterschiedliche Eindrücke: die weißen Gassen von Mykonos, Kreta, der Hafen von Rhodos und schließlich Santorini hoch über der Caldera.
31. August – Mykonos
Mykonos zeigte uns genau die Bilder, die man mit einer griechischen Insel verbindet: weiße Häuser, schmale Gassen, blaues Meer und am Abend ein großartiger Sonnenuntergang. Gerade zum Tagesende bekam die Insel noch einmal eine ganz besondere Stimmung.



1. September – Kreta
Am nächsten Tag erreichten wir Heraklion auf Kreta. Nach der kleinen Inselwelt von Mykonos wirkte Kreta sofort größer und städtischer. Wir erkundeten die Stadt und genossen erneut einen warmen Tag im Mittelmeerraum.


2. September – Rhodos
Rhodos verband Hafenatmosphäre, historische Mauern und den Blick aufs Meer. Rund um den Hafen gab es immer wieder neue Motive – und natürlich blieb auch Zeit, einfach den Urlaub zu genießen.


3. September – Santorini
Schon die Ankunft auf Santorini ist besonders. Fira liegt hoch über dem Wasser, und für uns ging es mit der Seilbahn nach oben. Danach warteten Fira, Oia, die Caldera – und Temperaturen, die uns ordentlich ins Schwitzen brachten.


Athen – Akropolis und danach noch ins Meer
Am 4. September lag die Costa Fortuna in Piräus. Von dort machten wir uns auf den Weg nach Athen – mit einem klaren Hauptziel: der Akropolis.
Der Aufstieg bei der Wärme war nicht unbedingt die kühlste Beschäftigung des Urlaubs. Aber oben vor dem Parthenon zu stehen und über Athen zu blicken, entschädigt für einiges. Und der Tag bestand nicht nur aus antiker Geschichte: Später ging es tatsächlich noch ins Meer.



Abkühlung nach Athen
Nach Stadt, Hitze und Akropolis kam die Abkühlung genau richtig. Das Foto, auf dem ich aus dem Wasser komme, entstand ebenfalls am 4. September – also an unserem Athen-/Piräus-Tag.

Zurück nach Istanbul – und Delfine im Hafen
Nach den griechischen Inseln und Athen nahm die Costa Fortuna wieder Kurs auf Istanbul. Die Kreuzfahrt war fast vorbei – doch ausgerechnet bei der Rückkehr wartete noch eine besondere Überraschung.
Direkt im Hafen, unmittelbar neben dem Schiff, tauchten Delfine im Wasser auf. Nach einer Woche auf See war das ein wunderschöner Empfang zurück in Istanbul – und gleichzeitig der perfekte Übergang zum zweiten Teil unserer Städtereise.
Delfine direkt neben der Costa Fortuna bei unserer Rückkehr in den Hafen von Istanbul.
Auch das Soldatenvideo bleibt als Erinnerung an unsere Zeit in Istanbul im Reisebericht erhalten.
Istanbul – die zweite Runde
Nach der Kreuzfahrt bezogen wir unsere Unterkunft im Bereich des Galataturms. Jetzt gab es keinen festen Fahrplan mehr – nur noch Istanbul, unsere Füße und jede Menge öffentlicher Verkehr.
Wir erkundeten die historische Altstadt, fuhren mit Straßenbahn, Metro, Fähre und Seilbahn, besuchten Moscheen, Basare und Parks – und machten uns schließlich auch auf den Weg zur asiatischen Seite.


Auf die asiatische Seite – und tatsächlich an den Strand
Mit der Fähre ging es über den Bosporus Richtung Kadıköy und weiter entlang der asiatischen Küste. Die Sache mit den Buslinien 16B und 16D war zeitweise etwas abenteuerlicher als geplant – inklusive falscher Richtung, Haltestellensuche und der Erkenntnis, dass der Busfahrer manchmal die beste Navigationshilfe ist.


Eine Reise, die bleibt
Aus einer geplanten Kreuzfahrt mit ein paar Tagen Istanbul wurde eine Reise voller ganz unterschiedlicher Erlebnisse.
Wir haben Europa und Asien an einem Tag erlebt, standen auf der Akropolis, fuhren mit der Seilbahn hinauf nach Fira, badeten im Mittelmeer und in Istanbul, sahen Delfine direkt neben unserem Schiff und nutzten wahrscheinlich mehr verschiedene Verkehrsmittel als in manchem ganzen Jahr zu Hause.
